Adolf Hölzel – Der kunsttheoretische Nachlass

Adolf Hölzel – Pionier der Abstraktion

Von der Enkelin des Künstlers, Frau Doris Dieckmann, konnte 1997 vom Land Baden-Württemberg mit Unterstützung der KulturStiftung der Länder und einem privaten Stifter der kunsttheoretische Nachlass von Adolf Hölzel angekauft werden.

Der gebürtige Österreicher, der von 1905 bis zu seinem Tod 1934 in Stuttgart wirkte, war für die Entwicklung der Moderne in Deutschland von ähnlicher Bedeutung wie der Blaue Reiter-Kreis in München, den der wesentlich jüngere Wassily Kandinsky um sich scharte. Durch seine theoretische und didaktische Begabung wie auch durch sein eigenes Œuvre zog Hölzel als Professor an der Stuttgarter Kunstakademie einen großen Kreis von später bedeutenden Malern an, darunter Max Ackermann, Willi Baumeister, Johannes Itten, Ida Kerkovius, Otto Meyer-Amden und Oskar Schlemmer. Seine bahnbrechende Lehre von den bildnerischen Mitteln und seine Farbtheorie fanden durch seine Schüler Itten und Schlemmer, die später ans Weimarer Bauhaus berufen wurden, Eingang in den Unterricht am Bauhaus.

Heute im Museum
04.02.12

14:00 Uhr
Offenes Depot #02: Melvin Moti - Die Kunst der Orientierung
Ausstellungsführung

16:00 Uhr
Bildhauer der Sprache: Lawrence Weiner
Führung für Mitglieder der Freunde der Staatsgalerie

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