
Seit Wolfgang Tillmans’ frühen Ausstellungen Anfang der 1990er Jahre ist der Inkjet Print eines seiner bevorzugten Verfahren, neben C-Prints, Fotokopien und einbezogenen Zeitungsseiten. Die seit den neunziger Jahren populäre Reproduktionstechnik des Tintenstrahldrucks hat die Ausdrucksmöglichkeiten von Fotografie erweitert und nicht zuletzt einen „Look“ erzeugt, den Wolfgang Tillmans sowohl in seinen All-Over-Installationen wie auch in seinen reinen und derzeit wieder verstärkt konzipierten Inkjet Print-Präsentationen entscheidend mitgeprägt hat.
Die einzelnen Arbeiten der Installation fügen sich nicht zu einer übergreifenden Erzählung, so dass man von dem Ganzen immer wieder auf das Einzelbild als solches zurück verwiesen wird. Alle aber spielen das Verhältnis von Licht und Bild, das Licht(bild) als eines der zentralen Themen von Tillmans durch und sind dabei immer mehr als medienreflexiv.
Wolfgang Tillmans, Dan (2008), Injekt-Print, 206 x 138 cm, © Wolfgang Tillmans, courtesy Gallerie Daniel Buchholz Köln/Berlin
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